Kennen Sie bereits unsere Video-Beratungen?

Direkt Termin buchen

Mit Restaurieren Schönes bewahren – eine Glanzleistung der Handwerkskunst

Mit dem patentierten und erprobten Berchtold Heritage-Verfahren können bestehende gestemmte historische Türelemente in allen Holzarten nach den neuesten Brandschutzanforderungen und Sicherheitsstandards aufgerüstet werden.

Originalgetreue Nachbildung oder brandschutzzertifizierte Nachrüstung

Raumabschluss aus der Zeit – stilgerecht und liebevoll restauriert. Unsichtbare Technik sorgt für Sicher­heit und perfekte Funktionalität. Resultat: eine Glanzleistung der Handwerkskunst. Vollendet mit Respekt vor dem Original.

Aufrüstung und Konservierung von historischen Türen

  • Brandschutz EI30/EI60
  • Schallschutz
  • energetische Aufrüstung
  • Einbruchschutz
  • Zutrittskontrolle / Fluchtweg / Automatisierung

Historische Objekte

Türen tragen wesentlich zur inneren und äusseren Erscheinung eines Gebäudes bei. Die Ästhetik liegt in der immens aufwändigen und sorg­fälti­gen Detaillierung.

Die Bedeutung von Türen sollte jedoch nicht auf ihre ästhetische Wirkung reduziert werden. Sie sind Zeugnis vergangener Handwerks­tradition, Herstellungs­techniken und Lebens­gewohnheiten. Bei histori­schen Türen wird oft vorschnell davon ausgegangen, sie vermögen den gesteigerten Anforderungen an Wärme-, Schall-, Einbruch- und Brandschutz nicht zu genügen und seien deshalb zu ersetzen.

Mit dem patentierten und erprobten Heritage-Verfahren restauriert Berchtold Raumabschlüsse detailgetreu und stilgerecht. Und sorgt mit unsichtbarer Technik und minimalem Eingriff in die Bau­­substanz für Sicherheit und perfekte Funktionalität.

Die optimale Wahl bei der Restauration historischer Bauten: die historischen Türelemente werden beibehalten und nicht zerstört.

Baurechtliche Aspekte

Viele historische Objekte stehen unter Denkmalschutz. Daher sind bauliche Massnahmen und Unterhaltsarbeiten mit den Denkmalpflegern abzusprechen und von diesen zu bewilligen.

Befund- und Zustandsaufnahme

Die Architekten erstellen in Absprache mit den Denkmalpflegern und in Zusammenarbeit mit beratenden Fachleuten eine Befundaufnahme. Diese zeigt die grundsätzliche Konservierungsfähigkeit der Türen.

Definition des Konservierungs- und Restaurierungskonzepts

Auf Grund der hohen Schutzwürdigkeit der historischen Türen, steht hauptsächlich immer ein Türerhalt im Vordergrund. Türen werden nachgerüstet und örtliche Fehlstellen zusätzlich ergänzt. Bei einem Austausch steht die Rekonstruktion der Originaltüre oder ein guter Entwurf für eine passende neue Tür im Vordergrund.

    Beispiele einer historischen Nachrüstung

    1. Aufnahme und Dokumentation der Ist-Situation und anschliessende fachgerechte Demontage der Türen
    2. Demontage der Sichtbeschläge und Sicherstellung
    3. Elemente restaurieren oder fachgerecht nachbauen
    4. brandabschnitt-bildende Materialien und Beschläge integrieren
    5. Auftrennverfahren der historischen Türen auf Spezialmaschine
    6. fehlende oder beschädigte Materialien stilecht beschaffen
    7. Beschläge originalgetreu nachbauen
    8. sanierte Türe mit Brandabschnitt EI30

    Anforderung an einen historischen Abschluss

    Aufgrund von Umnutzungen, neuen Vorschriften oder anderen Bedürfnissen des Nutzers entstehen zusätzliche Anforderungen an einen bestehenden historischen Abschluss:

    Brandschutz

    Neue Brandschutzvorschriften oder Umnutzungen können diverse zusätzliche brandschutztechnische Auflagen nach sich ziehen. Diese neuen Anforderungen werden auf Türlisten und Türdatenblätter erfasst. Allfällige zusätzliche Auflagen für Flucht- und Panikfunktionen erfordern zum Teil ein angepasstes Türumbaukonzept. Bei Türen in Fluchtwegen müssen Durchgangsbreiten von 900 mm oder 1200 mm eingehalten werden.

    Schallschutz

    Durch Umnutzung von Räumen genügen die bestehenden historischen Türen den heutigen Schallanforderungen nicht mehr. Historische, gestemmte Türen weisen im Bereich der abgeplätteten Füllung zum Teil nur noch 4-5 mm Materialstärke auf, woraus ein maximaler dB Wert von 20-25 dB resultiert. Durch das patentierte und erprobte Berchtold Heritage-Verfahren können Türen bis zu einem Wert von 38 dB aufgerüstet werden.

    Einbruchschutz

    Historische Treppenhausabschlüsse genügen in den meisten Fällen den heutigen Anforderungen an den Einbruchschutz  nicht mehr. Mit dem Heritage-Verfahren kann eine Sicherheits-Mittellage optional mit EI30-VKF-Zulassung eingebaut werden, in welche sich neue Schlösser verdeckt einbauen lassen.

    Energetische Nachbesserung

    Bei Sanierungen von Gebäudehüllen sind die historischen Aussentüren, welche oft in gestemmter Ausführung mit minimalen Isolationswerten und ohne Dichtungen ausgeführt wurden, der Schwachpunkt der Gebäude. Im Heritage-Verfahren mit nur 1.5 mm Schnittverlust, kann mit einem minimalen Eingriff in die bestehende Substanz und dem Einbau einer Dämmmittellage ein U-Wert von bis zu 1.3 W/m²K erreicht werden.

    Zutrittskontrolle/Fluchtweg/Automatisierung

    Neue Anforderungen an den Personenschutz in Gebäuden verlangen eine Neubeurteilung der Fluchtwege. Dies erfordert neue Panikbeschläge, welche eine grössere Türdicke resp. Falztiefe benötigen. Mit dem erprobten Berchtold Heritage-Verfahren und einer Türeinlage kann Platz für diese neuen Beschläge geschaffen werden, ohne die bestehende Substanz zu verändern. Türen in Fluchtwegen müssen in Fluchtrichtung öffnen. Ist dies jedoch aus denkmalpflegerischen Gründen nichtmöglich, können diese Abschlüsse automatisiert werden. In diesen Fällen müssen die Türblätter stabilisiert werden. Hierfür empfiehlt sich eine Mittellage von min. 45 mm in welcher ebenfalls die Elektrozuleitungen für Tür- und Schlosssteuerung eingebaut werden können.